Van Swieten, Vampyrismus (Augsburg, 1768): the Hermersdorf passages and the editor's preface
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The 1768 Augsburg book prints, as an appendix, a German translation of van Swieten’s remarks on “magia posthuma”, which the preface says he wrote in French in March 1755 for the empress. The text below picks out the passages about Hermersdorf. They are the earliest full account of how the village’s file looked to a physician in Vienna. The village is not named in them; the preface calls it “a village of Moravia”.
The first passage is the footnote to the editor’s preface, the source of the story that the empress sent two physicians at once. The rest is van Swieten’s own text.
[Preface, page a2, text above the note] Diese Anmerkungen über die vorgegebene Zauberey der Abgestorbenen, lateinisch Magia Posthuma, wurde im Jahre 1755. im Märzmonat in französischer Sprache von einem der berühmtesten Männer, die Europa aufzeigen kann, nämlich von Herrn Baron Gerhard van-Swieten, ersten Leibarzten Ihrer kaiserl. Majestäten, und damaligen Hofbibliothecarius, den seine immer anwachsende Verdienste indessen zu größern Titel, Ansehen und Ruhm erhoben haben; zu Wienn verfasset, und gedrucket. a) Sie ist bald hernach im Hornung 1756. von einer gleichfalls gründlichen Feder ins Deutsche versetzet worden.
[Preface, note a), pages a2 to a3] a) Im Jahre 1755. den 30. Jenner lief in Wienn mit Erstaunung des Volkes die Nachricht ein von einem neuen und seltsamen Proceß, welchen man in einem Dorf von Mähren an jener Gegend, wo es mit Ungarn und Schlesien gränzet, wieder die Abgestorbenen vorgenommen hat; und die Vollziehung des richtlichen Ausspruches wider dieselben wurde von einigen je weniger erleuchteten, desto mehr gefährlichen Geistlichen gut geheissen. Da nun diese Zeitung Ihrer kaiserl. königl. apostolischen Majestät, der vorsichtigsten Monarchinn, zu Ohren kam, wurde ihr mildes Gemüth dadurch so sehr bewegt, daß sie den Herrn Wabst, hernach ersten Leibarzten der kaiserl. königl. Armeen, und den Herrn Gasser alsdenn Professorn der Anatomie, zween erfahrneste Naturkündiger, ohne Verweilen dahin abgeschickt hat, um den Verlauf, und die Umstände der Begebenheit einzuholen. Nach öfterem genauen Versuchen, nach reifem Unterricht und scharfen Examen haben diese zween vorhergedachte Männer durch ihre Gelehrtheit endlich eingesehen, daß der ganze Lärm von nichts andern herkömme, als von einer eitlen Furcht, von einer aberglaubischen Leichtglaubigkeit, von einer dunkeln und bewegten Phantasey, Einfalt und Unwissenheit bei jenem Volke. Man hat hierauf die Beweise der zween vorsichtigen Naturlehrer eingesehen; man hat den lächerlichen aber doch barbarischen Proceß wider die armen Abgestorbenen durchsucht. Und Herr Baron van-Swieten, einer der gelehrtesten Männer von Wienn, der durch andere seinige weiseste Werke schon so berühmt ist, daß seine Verdienste alles Lob übersteigen würden, hat Ihrer kaiserl. königl. Majestät über dieses Geschäfte sein Gutachten abgegeben durch gegenwärtige Anmerkungen, welche er französisch abgefasset hat, die wir aber in deutscher Sprache hier liefern unter dem Titel Vampyrismus. Das erlaubte und gerechte Gemüth der glorwürdigen Monarchinn, die in allen Fällen zum Guten ihrer Unterthanen wachet, zeigte über das unbehutsame Verfahren in dieser Proceßsache die höchste Ungnade. Gleichwie man, um dergleichen veraltete Aberglauben auszurotten, Gewalt und behände Entschlüssung brauchen muß; also gaben Höchstdieselbe plötzlich den ernsthaften Befehl, man solle die schärfesten Rescripten durch alle kaiserl. königl. Erbländer, an alle Magistraten, Policenverwalter, an alle Regierungen abgehen lassen, kraft welchen dergleichen Aberglauben nicht nur allein verhindert, gestraft, sondern gänzlich aufgehoben seyn sollten. Und wenn sich ein Zufall ereignet, dessen natürliche Ursache man noch nicht genugsam erkennet; sollte sich beileibe keiner mehr erkühnen, sich in diese Händel zu mischen, ohne zu-
[Text, page 16] Lasset uns nun die angeführten Begebenheiten untersuchen das vampyrische Wesen zu behaupten. Rosina Polakin stirbt den 22. December 1754. Den 19. Jenner 1755. aber wird sie ausgegraben, und als eine des Verbrennen würdige Vampyrinn erkläret, weil sie noch nicht verfaulet gewesen. Die Anatomisten erhalten die Körper an öffentlicher Luft im Winter zu 6. Wochen, auch zu zwey Monathen ohne Fäulung. Zu dem so ist noch anzumerken, daß dieser Winter außerordentlich kalt gewesen. In den übrigen Körpern hatte die Fäulung den größten Theil schon verzehrt; es war aber genug, daß nicht alles verfault gewesen. Sie mußten ins Feuer. Welche Unwissenheit! erschreckliche Dummheit! man redet in der Schrift des Consistorii zu Olmütz von gewissen Zeichen, und Maalen, welche man in den Körpern der Vampyren soll gefunden haben. Allein sie werden nirgends beschrieben. Zween Bader, [page 17] welche niemal einen geöffneten Körper gesehen, und kein Wort vom Baue des menschlichen Leibes wüßten, wie sie selbsten dem Commissario bekannten, sind diejenigen Zeugen, auf derer Veranlassung das Urtheil zum verbrennen gefället wird.
[Text, page 19, after the passage on why the later-buried bodies were held to be infected] Aus diesem schönen Grund hat das Consistorium zu Olmütz den 23ten April 1731. neun Körper verbrennen lassen, unter welchen sieben kleine Kinderkörper waren, weil man dafür hielt, daß sie ein Vampyre angesteckt hätte, welcher vor ihnen in demselbigen Freudhofe begraben worden. Den todten Körpern aber, welche vor dem Vampyre ihr Grab allda gefunden, wiederfuhr Gnade, doch haben die Herrn Commissarien Wabst, und Gosser erwiesen, daß in den unverdächtigen Körpern noch unversehrte Theile vorhanden gewesen, und in einem derselben auch ein wenig Blut gefunden worden. Sie haben auch dargethan, daß die zween Ignoranten, obbemelte Bader mit Lügen gehandelt.
[Text, page 20] Ein Hund, eine Katz, über alles, wenn sie schwarz sind, und bei Nacht gesehen werden, sind jederzeit der Teufel, oder ein Gespenst, welches auf dem Freudhofe oder sonst herumschleicht. So gar eine Sau, welche vor einem Hause vorbeigrunzete, wurde (wie einige Zeugenschaften es angeben) für einen aufgestandenen Vampyre gehalten. Ich müßte mich schämen, wenn ich alle die Einfältigkeiten wiederhohlen würde, welche sich in diesen Zeugnissen befinden. Jedoch es ist Zeit, auch von dem Ursprunge dieser Begebenheit ein Wort zu sagen. Eine gewisse Sallingerin, oder sonst die Wenzel Richterinn genannt, ist vor 18. Monathen begraben worden. Nun giebt man vor, sie sey eine Hexe gewesen, und alles Uebel komme von ihr her. Wo sind aber die Proben, daß sie eine Hexe gewesen? Dieses gute Weib theilte Arzneyen aus, und ihr Sohn hat ihr vorgegebene Arcana entdecket. Es waren Krebsaugen, die sie in Wasser zerlassen, einige Kräuter und Wurzen etc. ohne die geringste Spur eines Aberglaubens. Einsmals aber, um ihre Kuren zu beschönen, und das Geheimniß noch größer zu machen; befahl sie einem Kranken, er sollte vier Thaler in eines seiner Hemder einnähen, und ihr zuschicken, so wollte sie ihm die Arzney zukommen lassen.
[Text, page 21] Nun giebt man vor, dieser Kranke sey verhexet, die Commissarien aber haben ihn examinirt und an ihm wahrgenommen, daß er an einer schweren, doch ganz natürlichen Krankheit, nämlich an der Colica Pictonum krank liege, welche den Kranken an allen Gliedern contract, und zusammen gezogen oder gerumpfet macht. Wir sind wirklich beschäftiget im hiesigen Burgerspital einen solchen Kranken zu kuriren. Ein andersmal soll sie den Tag vorgesagt haben, an dem ein Kranker sollte gesund werden. Diese sind die Beweise, daß sie eine Hexe gewesen. Es hat das Ansehen, daß man bey ihrer Lebenszeit diesen Beweis nicht für gültig oder hinlänglich gehalten, dann sie hat die heiligen Sacramenten empfangen; sie ist im Schooße der Kirche gestorben. Sie ist mit christlichen Ceremonien ins Grab eingeweihet worden: und 18. Monate nach ihrem Tode, muß sie eine verbrennenswürdige Hexe seyn. Auf solchen Gründen ist die ganze Geschichte gebauet, und man hat Laster auf Laster gehäufet, so gar (darf ich es sagen) Sacrilegia begangen. Man hat die Frey- und Sicherheit (Asylum) und die Ruhestätte des Grabes verletzt; man hat den guten Namen der Abgestorbenen, und ihrer Familien geschändet, welche ein gleiches Schicksal zu gewarten hätten; wenn solche Misbräuche nicht abgeschaft würden. Man hat die todten Leiber unschuldiger Kinder, derer Seelen die ewige Glückseligkeit genüssen, dem Henker übergeben. Man hat die Söhne gezwungen (entsetzliche Sache) die Leiber ihrer Mutter dem Henker vorzuschleppen. So gar die Kreuze selbst (ein Zeichen, eine Erinnerung unserer Erlösung, die bey der Kirche so verehrungswürdig ist) die Kreuze, sage ich, sind nicht besser verurtheilet worden. Man hat sie schändlich und nur deßwegen verbrennet, weil sie auf den Gräbern dieser unglückseligen Schlachtopfer der Ignoranz, und des Aberglaubens gestanden sind.
[Text, page 22, and note m)] Welche schreyende Ungerechtigkeit in der Verurtheilung derjenigen Menschen, welche ein untadelhaftes Leben geführet, und nur das Unglück gehabt haben, daß man sie auf einem Freudhof erst eingegraben, nachdem schon vorher eine angegebene Hexe allda zu Grabe gebracht worden! man erkläret sie für Hexen und Zauberer. Man übergiebt sie dem Schinder, damit er ihre Leiber verbrenne. Man setzt so gar in das Urtheil, daß man sie weit schärfer wurde gezüchtiget haben, wenn sie noch lebendig wären. Man verbrenne aber ihre Leiber mit Spott und Schande, damit dieses ihren Mitgehilfen zum Beispiele diene. m) m) Acht und zwanzig Körper waren es, die in Zeit 18. Monaten in dem nemlichen Freudhofe, wo die vermeinte Hexe ist begraben worden, ihre Ruhestatt hatten. Alle wurden ausgegraben. Neune davon bekamen Gnade, die andere aber, nachdem sie durch ein Loch der Mauer des Freudhofes hinausgeschleppet worden, wurden dem Henker übergeben. Dieser brachte sie auf Schlitten in einem eine Stund vom Dorfe entlegenen Wald, wo er, um sie zu verbrennen, 200. Schuh Holz verbrauchte. Die Schlitten, der Werkzeug, alles, was zu dieser Verrichtung gedienet hat, mußte verbrennet werden.
Translation
Preface, page a2. These remarks on the supposed sorcery of the dead, in Latin magia posthuma, were written in French in March 1755 by one of the most famous men Europe can show, namely Baron Gerhard van Swieten, first physician to their imperial majesties and then also court librarian, whose ever-growing merits have since raised him to higher title, standing and fame. They were composed and printed in Vienna. [Note a] Soon afterwards, in February 1756, they were put into German by an equally thorough pen.
Note a. On 30 January 1755 news reached Vienna, to the people’s astonishment, of a new and strange trial that had been held against the dead in a village of Moravia, in the area where it borders Hungary and Silesia. Some clergymen, the less enlightened and so the more dangerous, approved carrying out the court’s sentence on them. When this report came to the ears of her imperial, royal and apostolic majesty, the most prudent of monarchs, her gentle heart was so moved that she sent Mr Wabst, later first physician to the imperial and royal armies, and Mr Gasser, then professor of anatomy, two very experienced natural scientists, there without delay to find out how it had gone and what the circumstances were. After many careful trials, mature instruction and sharp examination, these two men with their learning finally saw that the whole uproar came from nothing other than idle fear, superstitious credulity, a dark and agitated fancy, simplicity and ignorance among those people. Their proofs were then reviewed, and the ridiculous but barbaric trial against the poor dead was looked into. And Baron van Swieten, one of Vienna’s most learned men, already so famous for his other wise works that his merits would outrun any praise, gave her imperial royal majesty his opinion on the affair in these present remarks, which he wrote in French and which we give here in German under the title “Vampyrismus”. The illustrious and just mind of the glorious monarch, who watches over her subjects’ good in all cases, showed the highest displeasure at the rash conduct in this trial. Just as force and quick resolve are needed to root out such old superstition, she suddenly gave the earnest order that the sharpest rescripts be sent out through all the imperial and royal hereditary lands to all magistrates, police administrators and governments, by virtue of which such superstition was not only to be prevented and punished but done away with altogether. And if an event occurred whose natural cause was not yet sufficiently understood, nobody was to dare by any means to meddle in such affairs without … [the sentence continues on the next page].
Page 16. Let us now examine the events cited to support the vampire business. Rosina Polakin dies on 22 December 1754. On 19 January 1755 she is dug up and declared a vampire worthy of burning, because she had not yet rotted. Anatomists keep bodies in the open air in winter for six weeks, even two months, without decay. It should also be noted that this winter was extraordinarily cold. In the other bodies decay had already consumed the greater part, but it was enough that not everything had rotted. They had to go into the fire. What ignorance! What dreadful stupidity! The Olomouc consistory’s paper speaks of certain signs and marks that were supposedly found in the bodies of the vampires. But they are described nowhere. Two bathers [barber-surgeons], who had never seen an opened body and knew not a word about the structure of the human body, as they themselves admitted to the commissioner, are the witnesses on whose account the sentence to burn is passed.
Page 19. For this fine reason the Olomouc consistory had nine bodies burned on 23 April 1731, among them seven small children’s bodies, because it was held that a vampire who had been buried before them in the same churchyard had infected them. The dead bodies that had their graves there before the vampire, however, were spared. Even so, the commissioners Wabst and Gosser proved that in the bodies held to be above suspicion there were still undamaged parts, and in one of them a little blood was found as well. They also showed that the two ignoramuses, the bathers mentioned above, had lied.
Page 20. A dog, a cat, above all if they are black and seen at night, is always the devil, or a ghost prowling round the churchyard or elsewhere. Even a sow that grunted past a house was taken (as some of the witnesses give it) for a risen vampire. I should be ashamed to repeat all the follies found in these statements. But it is time to say a word about how this affair began. A certain Sallingerin, otherwise called the Wenzel Richterin, was buried 18 months ago. Now it is claimed that she was a witch and that all the evil comes from her. But where is the proof that she was a witch? This good woman handed out medicines, and her son revealed her supposed secret remedies. They were crayfish eyes dissolved in water, some herbs and roots and so on, without the least trace of superstition. Once, however, to dress up her cures and make the mystery greater, she told a sick man to sew four thalers into one of his shirts and send it to her, and she would let him have the medicine.
Page 21. Now it is claimed that this sick man was bewitched, but the commissioners examined him and found that he was ill with a serious but entirely natural disease, the colica Pictonum, which cramps and draws together the patient’s limbs. We are in fact busy curing just such a patient in our city hospital here. On another occasion she is said to have predicted the day on which a sick man would get well. These are the proofs that she was a witch. It seems that in her lifetime this proof was not held valid or sufficient, for she received the holy sacraments; she died in the bosom of the church. She was committed to the grave with Christian ceremonies: and 18 months after her death she is supposed to be a witch worthy of burning. The whole story is built on such grounds, and vice has been piled on vice, even (may I say it) sacrilege committed. The immunity and safety of the grave and its resting place have been violated. The good name of the dead and of their families has been dishonoured, and those families would face the same fate if such abuses were not stopped. The dead bodies of innocent children, whose souls enjoy eternal bliss, have been handed over to the executioner. The sons have been forced (dreadful thing) to drag their mother’s body to the executioner. Even the crosses (a sign, a reminder of our redemption, so venerable in the church) were no better condemned, I say. They were burned shamefully, and only because they had stood on the graves of these unhappy victims of ignorance and superstition.
Page 22 and note m. What a crying injustice in the condemnation of those people who led a blameless life and had only the misfortune of being buried in a churchyard after an alleged witch had already been laid to rest there! They are declared witches and sorcerers. They are handed over to the knacker to burn their bodies. The sentence even says that they would have been punished far more severely had they still been alive. Their bodies are to be burned with mockery and shame, as an example to their accomplices. [Note m]
Note m. There were 28 bodies that, within 18 months, had their resting place in the same churchyard where the supposed witch was buried. All were dug up. Nine of them were spared; the others were dragged out through a hole in the churchyard wall and handed to the executioner. He took them on sledges to a wood an hour from the village, where he used 200 Schuh (feet) of wood to burn them. The sledges, the tools, everything used in the work had to be burned.
Notes
- Who wrote what: the preface and its notes are by someone preparing the 1768 Augsburg book for print, whom the pages we read do not name; they are a different voice from van Swieten’s. Van Swieten’s own remarks begin after them. The preface says they were written in March 1755 in French, translated in February 1756, and printed at Augsburg in 1768. Enenklová (2021, p. 219) reads a manuscript of the same text in the Olomouc consistory file dated 22 February 1755, signed only “Doctor vindobonen”; the protocol of 17 March 1755 already cites his treatise. The printed preface and the manuscript therefore differ on the month.
- The preface’s note a) is the origin of the story that the empress sent the two physicians straight away on hearing the news: “ohne Verweilen” (without delay). It dates the news to 30 January 1755, in Vienna. The empress’s own letters are dated 8 and 9 February (Linzbauer), and Enenklová dates the burning to 30 and 31 January. The note also says the village was in Moravia and that the rescripts followed the commission’s verdict.
- Where the numbers sit: van Swieten’s own note m counts 28 bodies in the churchyard, with nine spared; the others, by our subtraction, are 19, the number Vienna’s protocol gives. Sources differ on how many were dug up (see the article).
- Names: the treatise writes Rosina Polakin; the parish and church files in Enenklová’s account call the dead woman who started the case Marianna Saligerin. Van Swieten’s “Sallingerin” or “Wenzel Richterin” is the same person, called “Richter Wenzlin” in the protocol. The commissioners are “Wabst” and “Gosser” in the treatise, “Gasser” in the protocol of 17 March.
- He says “18 Monathen”, months, where the protocol of 17 March says 18 weeks. The register date of her death (27 August 1753) fits months.
- Page 19 gives “den 23ten April 1731” for the consistory’s burning of nine bodies, seven of them children. We have not tied that date to any other source. Enenklová counts a case at Svobodné Heřmanice in 1731 among the earlier ones on the Heraltice manor (2021, p. 77).
- A footnote mark “1)” after “beschrieben” on page 16 leads to a note on Harenberg’s book of 1733, which we have not transcribed. A mark “n)” after “Gebrauch” on page 22 leads to a note on Scherz’s Magia posthuma, also not transcribed.
- “Bader” are bath-keepers or barber-surgeons. Enenklová (2021, p. 226) notes that the attestation of 19 January was signed by a surgeon and a town physician, so “Bader” is van Swieten’s word for them, not their title. “Schinder” is the knacker, here a name for the executioner. “Schuh” is a foot; we have not checked the local measure.
- Transcription conventions: the long s is printed as s, line-end hyphens are closed up, the abbreviation “2c.” is written “etc.”, and the page-end catchwords are left out. The preface prints “erlaubte” in “das erlaubte und gerechte Gemüth”; we read it as a misprint for “erlauchte” (illustrious).